Typografie spielt in allen Bereichen unseres Lebens eine große Rolle.

Auch im Bereich Print- & Webdesign. Die Typauswahl wirkt sich nicht nur auf die Gesamtästhetik einer Website / eines Print-Produktes aus, sie trägt auch dazu bei, eine Marke zu etablieren.

Es gibt ca. 300.000 Schriftarten, zum Teil nur über den Kauf einer Lizenz erhältlich, zum Teil frei aber gebunden an Bestimmungen im Rahmen des Urheberrechts.

Und dann gibt es noch die freien Google Fonts:  eine Reihe kostenloser, bereits lizenzierter und websicherer Schriftarten für Webentwickler und Designer welche frei verwendet werden dürfen.


Exklusive Lizenz-Schriften z.B. von Linotype

Kosten einer einzelnen Schrift z.B. Schrift Frutiger liegt bei Linotype bei ca. 40,- € Das gesamte Paket kostet ca. 355,- €. (Stand November 2018)

  • Vorteil: viele Schrift-Schnitte und hohe Exklusivität.
  • Nachteil: Im Gegensatz zu den Open Source Schriften kosten diese Geld und dürfen nicht weitergegeben werden. Die Lizenz liegt bei dem, der den Vertrag mit dem Schriften-Anbieter eingegangen ist.

 


Open Source Schriften z.B. Google-Fonts

Bild freie Software von Wikipedia

Bild freie Software von Wikipedia

Google Fonts bietet über 800 verschiedenen Schriftarten zur freien Verwendung. Bei den Google Fonts handelt es sich um freie Software-Lizenzen. Diese werden wie folgt definiert:

Freie Software bezeichnet Software, welche die Freiheit von Computernutzern in den Mittelpunkt stellt. Freie Software wird dadurch definiert, dass ein Nutzer mit dem Empfang der Software die Nutzungsrechte mitempfängt und diese ihm nicht vorenthalten oder beschränkt werden.

Wie geht man jetzt bei den Google Fonts vor?

  1. Auswahl der Schrift
  2. Download der Schrift für Drucksachen / Nutzung auf dem PC bzw. einbetten der Schrift in die Website

Google Fonts und die DSGVO bei Websites:

Wenn man Google Fonts für Websites über den Google Server einbindet, wird eine Verbindung zum Google-Server in den USA hergestellt. Hierbei wird die IP Adresse des Besuchers an Google gesendet.

Gem. eines FAQ-Beitrags von Google werden keine Cookies gesetzt. Sollte dies stimmen, müsste der Hinweis auf die Verwendung von Google-Fonts im Bereich Webdesign in den Datenschutz Bestimmungen genügen.

 

Lino­type

Mein persönlicher Favorit ist die NEUE HELVETICA

Google Fonts

Zeitlos und für fast alle Webprojekte geeignet ist die Open Sans